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Viennale: Preise für "Lourdes" und "Cooking History"

A Serious Man
(c) Viennale
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Der Wiener Filmpreis wird zum Ende der Viennale vergeben: Er geht an Jessica Hausner wird für "Lourdes", Peter Kerekes für "Cooking History". Als Abschlussfilm steht "A Serious Man" der Coen-Brüder am Programm.

Am Mittwoch wird das Filmfestival Viennale mit dem Film "A Serious Man" von Joel und Ethan Coen und der Verleihung des Wiener Filmpreises offiziell beendet. Die Auszeichnung, die heuer erstmals in den beiden Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm vergeben wird, geht an "Lourdes" von Jessica Hausner und "Cooking History" von Peter Kerekes, teilte die Viennale am Mittwoch mit.

Die Jury lobte Hausners Film über eine Frau, der im französischen Pilgerort Lourdes ein Wunder widerfährt, als "außergewöhnliches Filmereignis". Kerekes' Armeekoch-Doku wiederum besteche durch ihren "außerordentlich eigenwilligen Zugriff" und ihre "Prise Sarkasmus". "Lourdes" wird ab 11. Dezember in den Kinos zu sehen sein, für "Cooking History" gibt es keinen Starttermin.

Der FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik für den besten Erst- oder Zweitfilm geht an den chinesischen Film "Xiao Li Zi" (Survival Song) von Yu Guangyi. Er ist mit je 14.000 Euro in Geld- und Sachwerten dotiert. Den "Standard"-Publikumspreis erhält der iranische Film "Darbareye Elly" von Asghar Farhadi. Die Preise werden ab 19.30 Uhr bei der Abschlussgala im Wiener Gartenbaukino verliehen.

300 Filme in 14 Tagen

Das Filmfestival Viennale zeigte seit 22. Oktober in fünf Wiener Innenstadtkinos rund 300 Filme, davon mehr als 140 Spiel- und Dokumentarfilme im Hauptprogramm. Eine besondere Rolle nahm diesmal das österreichische Filmschaffen ein, dem unter dem Titel "Home Run" eine eigene Schiene gewidmet war.

Das Filmfestival habe heuer 94.800 Zuseher gezählt, teilte die Viennale in einem Resümee mit. Die Gesamtauslastung sei von 76,80 auf 79,60 Prozent gestiegen. Mehr als ein Drittel der Vorstellungen sei ausverkauft gewesen.

Als Stargäste beehrten Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, der ein Tribute galt, und Jane Birkin das Festival. Festival-Direktor Hans Hurch freute sich über "eine der schönsten und am besten gelungenen" Viennale.

(APA/Red.)