Ernsthofen hat das schnellste Mobilfunknetz Österreichs

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BRITAIN-ANIMAL-DOG-CRUFTS(c) APA/AFP/OLI SCARFF (OLI SCARFF)

Die niederösterreichische 2000-Seelen-Gemeinde an der Grenze zu Oberösterreich ist 17mal schneller als die langsamsten Gemeinden. Selbst Uni-Städte haben keine Chance.

Das niederösterreichische Ernsthofen zeigt dem Rest Österreichs wo der Datenhammer hängt. Nicht in der Bundeshauptstadt und auch nicht in den Universitätsstädten gibt es das schnellste Mobilfunknetz, sondern in der 2.000-Einwohner-Gemeinde im Mostviertel an der Grenze zu Oberösterreich. Dies geht aus einer Untersuchung der Preisvergleichsplattform tarife.at hervor.

Demnach bringt es Ernsthofen auf durchschnittlich 90 Mbit/s, während die Gemeinden Söchau, Übersbach, Neuried in der Steiermark als Schlusslichter lediglich 5,2 Mbit/s schaffen. Schlecht schaut es auch in den Grenzregionen zu Tschechien und Italien aus. "Dagegen verfügen die Grenzräume Richtung Lichtenstein und Schweiz über eine außerordentlich hohe Netzqualität", so tarife.at am Dienstag in einer Aussendung.

Während die durchschnittliche Geschwindigkeit über alle Anbieter hinweg unter der Woche sehr stabil seien, erreichten Kunden am Samstag im Schnitt um 10 Prozent weniger Leistung als am Montag. Am Sonntag seien es sogar um 18 Prozent weniger als montags. Die höchste durchschnittliche Geschwindigkeit werde tagesunabhängig gegen fünf Uhr morgens erreicht. Ab dann sinke sie kontinuierlich ab, bis sie gegen 21:00 Uhr ihren niedrigsten Stand erreiche.