Wahlwiederholung: Grüne verzichten auf Schadenersatz

´GROSSER DIAGONALE SCHAUSPIELPREIS´: VAN DER BELLEN
´GROSSER DIAGONALE SCHAUSPIELPREIS´: VAN DER BELLEN(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl und deren Verschiebung haben hohe Kosten verursacht. Trotzdem verzichten die Unterstützer von Alexander Van der Bellen auf rechtliche Schritte. Die FPÖ überlegt noch.

Wien. Während Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit dem Besuch des britischen Thronfolgers Prinz Charles einen ersten Höhepunkt seiner Amtszeit erlebte, ist die juristische Aufarbeitung der Präsidentschaftswahl noch lange nicht abgeschlossen. Die Wiederholung der Stichwahl auf Anordnung des Verfassungsgerichtshofs sowie die Verschiebung aufgrund technischer Probleme bei den Briefwahl-Kuverts bietet jede Menge Anknüpfungspunkte für Schadenersatzforderungen. Schließlich mussten die beiden Kandidaten – Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer – zwei zusätzliche Wahlkämpfe auf die Beine stellen, außerdem hatten Bund und Gemeinden hohe Kosten für den zusätzlichen Wahltermin.