Mit einem Indexfonds auf Hochzinsanleihen können Anleger spesengünstig auf eine höhere Verzinsung setzen. Allerdings sollte auch das Risiko nicht unterschätzt werden.
Wien. Bei der Suche nach ein wenig Mehrrendite spielen Verzinsung, aber auch Spesen eine wesentliche Rolle. Mit börsengehandelten Indexfonds, sogenannten Exchange Traded Funds (ETFs), auf Hochzinsanleihen lässt sich beides gut kombinieren. Schließlich sind ETFs in der Regel günstiger als aktiv verwaltete Fonds, da keine Manager bezahlt werden müssen. Dafür wird nur ein Index nachgebildet.
Zudem bieten Hochzinsanleihen eine höhere Verzinsung als sichere Anleihen. Das High-Yield-Segment beginnt bei den großen Ratingagenturen bei BB+ und geht hinunter bis zum Ausfallstatus, erklärt Karl Freidl, Leiter Vermögensmanagement im Bankhaus Krentschker. Diese Anleihen sind nicht mehr Teil des Investment-Grade-Universums. Dafür müssen Anleger bereit sein, ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen.