Hauptbahnhof-Baustelle: Aussichtsturm kommt

(c) APA (Georg Hochmuth)
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Ein 60 Meter hohes Infozentrum soll im Sommer 2010 Überblick über das Baustellengebiet auf dem jetzigen Areal des Südbahnhofes verschaffen. Die Bauarbeiten sollen fünf Jahre dauern.

Wien (APA, gr). Fünf Jahre sollen die Bauarbeiten am neuen Herzstück der Schieneninfrastruktur in Westösterreich, dem Wiener Hauptbahnhof, dauern. Fünf Jahre, in denen ÖBB und Stadt Wien Fahrgästen, Anrainern und Schaulustigen Überblick über die Bauarbeiten geben wollen – im wahrsten Sinn des Wortes.

Denn im Gegensatz zu anderen Bahnhofsbauprojekten, wo Skizzen, Pläne und 3-D-Darstellungen in einfachen Baucontainern untergebracht waren, errichtet die Bundesbahn auf dem jetzigen Areal des Südbahnhofes einen Aussichtsturm. 60 Meter hoch soll das freistehende Gebäude sein, von einer Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe werden Besucher das gesamte Großbaustellenareal überblicken können. Zu den Kosten des „Bahnorama“ – so der Name des Infoturmes – will man sich bei den ÖBB vorläufig nicht äußern. Das Projekt wird von den ÖBB und der Stadt Wien gemeinsam finanziert. Baubeginn soll der 19. November sein, im Sommer 2010 werden die ersten Besucher den „Bahnorama“-Turm begehen.

Strabag baut Bahnhof

Unterdessen ist fix, dass die Bauarbeiten am Hauptbahnhof – er soll 2013 in Teilbetrieb gehen – von einem Konsortium unter Führung der Strabag durchgeführt werden. Das Konsortium, dem neben der Strabag auch Porr, Alpine und Pittel & Brausewetter angehören, war aus einer Wiederholung des Angebotsverfahrens hervorgegangen, nachdem die ÖBB die Bauarbeiten am Bahnhofsgebäude aus Kostengründen neu ausgeschrieben hatten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2009)

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