Andritz: Nur die Abschreibungen wurden größer

Andritz
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Der Anlagenbauer verdient im dritten Quartal mit 29 Millionen Euro fast ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Die Umsätze gingen leicht zurück, dafür wurden acht Millionen Firmenwertabschreibungen notwendig.

Der börsennotierte steirische Anlagenbauer Andritz hat in den ersten drei Quartalen 2009 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wie erwartet weniger umgesetzt und auch deutlich weniger verdient. Der Umsatz in der Gruppe fiel mit 2,33 Mrd. Euro um 8,2 Prozent schwächer aus als in den ersten neun Monaten des Vorjahres, das Konzernergebnis ging um über 40 Prozent auf 63,5 Millionen Euro zurück.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Andritz

Veränderung

3. Qu 09 3. Qu 08 in Mio. € in %
Umsatz 756,15 888,89 -132,74 -14,93
EBITDA 58,52 69,91 -11,39 -16,29
Firmenwertabschr. 8,05 1,66 6,38 383,76
Ergebnis operativ 35,16 54,13 -18,97 -35,05
Ergebnis vor Steuer 44,65 55,76 -11,11 -19,92
Nettoergebnis 28,97 37,95 -8,98 -23,65
nach Minderheiten 27,05 35,62 -8,57 -24,05





Andritz

Veränderung

1.-3.Q 09 1.-3.Q 08 in Mio. € in %
Umsatz 2.330,24 2.538,93 -208,69 -8,22
EBITDA 146,68 196,52 -49,84 -25,36
Firmenwertabschr. 8,05 1,66 6,38 383,76
Ergebnis operativ 87,11 155,57 -68,46 -44,01
Ergebnis vor Steuer 93,74 156,21 -62,47 -39,99
Nettoergebnis 63,51 109,96 -46,45 -42,24
nach Minderheiten 59,59 105,42 -45,83 -43,47

Andritz schloss das erste Halbjahr mit einem Gewinn von 32,5 Millionen Euro ab.

Die Investitionen sanken im 3. Quartal um 22,8 Prozent auf 11,2 (14,5) Mio. Euro, in den neun Monaten wuchsen sie aber um 21,8 Prozent auf 51,4 (42,2) Mio. Euro. Der Mitarbeiterstand lag zum Quartalsende mit 13.176 um 0,4 Prozent tiefer als ein Jahr davor (13.225).

Der bisherige Ausblick wird vom Vorstand bestätigt: Für das Gesamtjahr 2009 rechnet der Anlagenbauer mit einem Umsatzminus von rund 15 Prozent und einem geringerem Konzernergebnis.

(Ag./ebl)