EZB-Währungshüter stehen kurz vor Schwelle von 1,5 Billionen Euro

FILE PHOTO: European Central Bank (ECB) headquarters in Frankfurt, July 2016
FILE PHOTO: European Central Bank (ECB) headquarters in Frankfurt, July 2016REUTERS
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Die Europäische Zentralbank hat bisher Staatstitel um 1,49 Billionen in den Büchern stehen. Sie kauft diese seit März 2015.

Die Europäische Zentralbank (EZB) nähert sich mit ihren teils umstrittenen Staatsanleihenkäufen der Schwelle von 1,5 Billionen Euro. In der Woche bis zum 14. April nahmen die EZB und die nationalen Notenbanken öffentliche Schuldentitel im Umfang von 12,48 Mrd. Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Dienstag in Frankfurt mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 16,68 Mrd. Euro.

Damit wurden inzwischen Staatstitel und andere öffentliche Schuldenpapiere im Volumen von 1,49 Billionen Euro erworben. Die Währungshüter kaufen diese seit März 2015.

Mit den Transaktionen will die EZB Geschäftsbanken dazu bewegen, mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte zu verleihen. Auf diese Weise sollen Konjunktur und Inflation angeheizt werden. Das bis Ende Dezember 2017 angelegte Kaufprogramm soll - einschließlich anderer Wertpapiere wie Firmenanleihen und Pfandbriefe - ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Ab diesem April sollen monatlich nur noch 60 Mrd. Euro investiert werden - zuvor waren es 80 Milliarden.

(APA/Reuters)

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