Donald Trumps Optionen gegen Nordkoreas Atombombe

Nordkoreanische Machtdemonstration: Das stalinistische Regime „übt“ den Angriff auf das verhasste Südkorea.
Nordkoreanische Machtdemonstration: Das stalinistische Regime „übt“ den Angriff auf das verhasste Südkorea.(c) APA/AFP/KCNA VIA KNS/STR

US-Präsident Trump hat angekündigt, das "Nordkorea-Problem" ein für allemal lösen zu wollen: Seine Möglichkeiten reichen von Angriff bis zu einer neuen Form der Diplomatie.

Donald Trump will beweisen, dass er entgegen aller Kritik sehr wohl eine Strategie zur Lösung der nordkoreanischen Atomkrise hat. Am Mittwoch musste der US-Präsident sich dazu kritischen Fragen der US-Senatoren stellen. Davor ließ das Weiße Haus in der Region noch demonstrativ die Muskeln spielen. Nicht nur sendet Washington einen US-Flugzeugträger und ein Atom-U-Boot vor die Küste der koreanischen Halbinsel. Sondern die USA begannen auch – früher als geplant – das umstrittene Raketenabwehrsystems Thaad in Südkorea aufzubauen, das nach US-Angaben Raketen aus dem verfeindeten Norden blockieren soll. Damit erzürnte Washington vor allem Peking. In Thaad sieht das KP-Regime einen weiteren Beweis, dass sich die Amerikaner in der Region ausbreiten wollen, zumal der Raketenschild mit seinem weitreichenden Radar China ausspähen kann.