Vor Sondersitzung: Oppositionsforderungen für die Unis

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Die Grünen wollen in der morgigen Nationalrats-Sondersitzung einen Misstrauensantrag gegen Minister Hahn einbringen und fordern deutlich mehr Geld für Unis. Auch FPÖ und BZÖ deponieren ihre Forderungen.

Die Grünen haben für Donnerstag eine Sondersitzung zum "Uni-Notstand" beantragt, in der sie einen Misstrauensantrag gegen VP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn stellen wollen. Auch die beiden anderen Oppositionsparteien deponieren ihre Forderungen für die Universitäten.

Wissenschaftsminister Johannes Hahn gehöre sofort ausgewechselt, so der stellvertretende Grünen-Klubobmann Werner Kogler. In einem Dringlichen Antrag fordern sie 200 Mio. Euro als "Soforthilfeprogramm" und mittelfristig die Umsetzung der beschlossenen Steigerung des Uni-Budgets auf zwei Prozent des BIP.

Auch die Freiheitlichen rufen in Sachen Universitäten nach Geld. Die zwei Prozent des BIP fordert Wissenschaftssprecher Martin Graf schon bis 2015. Weiters: Studienplatzfinanzierung, mehr Hochschulpersonal, Bauinvestitionen. Das Audimax soll aber, geht es nach der FPÖ, geräumt werden.

Mehr Geld für die Universitäten will auch das BZÖ. Die Partei spricht sich zudem für die Idee einer Uni-Card aus. Mit einer Einschreibgebühr von 5000 Euro will das BZÖ künftig den Zugang für ausländische Studenten an österreichischen Universitäten beschränken. Österreicher mit absolvierter Matura oder Studienberechtigungsprüfung sollen hingegen einen Uni-Bonus in eben dieser Höhe erhalten.

(APA)

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