Ölpreise erholten sich nach Fall auf Sechs-Wochentief

AFP (ROBYN BECK)
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Die Ölpreise haben sich am Mittwoch etwas von den Verlusten der vergangenen Handelstage erholt. Am Nachmittag wird die US-Regierung die offiziellen Lagerdaten veröffentlichen.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete im frühen Handel 50,88 US-Dollar (46,62 Euro). Das waren 42 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im Juni stieg um 31 Cent auf 47,97 Dollar.

Am Vortag hatte die Sorge vor einem zu hohen Angebot die Preise für US-Öl und für Brent-Öl jeweils auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gedrückt. Die aktuelle Preiserholung erklärten Marktbeobachter mit jüngsten Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl in den USA. Am Vorabend hatte das private American Petroleum Institute (API) gemeldet, dass die US-amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche um 4,16 Millionen Barrel gefallen waren. Auch die Benzinreserven seien gesunken.

Am Nachmittag wird die US-Regierung die offiziellen Lagerdaten veröffentlichen. Auch hier wird mit einem Rückgang der Ölreserven gerechnet. Außerdem werden die Ölpreise nach Einschätzung von Experten durch Meldungen zur Fördermenge der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) gestützt. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg hat das Ölkartell die Produktion im April gesenkt.

(APA/dpa-AFX)

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