Heumarkt: Neos folgen ihrer Parteichefin nicht

Beate Meinl-Reisinger
Beate Meinl-Reisinger(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Linie der Neos zum Heumarktprojekt ist nicht ganz so klar, wie sie nach außen kommuniziert wird.

Die Empörung im von den Neos geforderten Wiener Sondergemeinderat zum Heumarkt war, wie zu erwarten, groß. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger hielt am Donnerstag die erste Rede: Sie warf darin der Stadtregierung vor, hinter verschlossenen Türen zu verhandeln und veraltete Planungsinstrumente zu verwenden. Weiters forderte sie erneut eine Volksbefragung: Die Bürger sollten entscheiden, ob sie auf den Unesco-Welterbestatus verzichten wollen. Die Neos, betonte sie, würden dem Projekt nicht zustimmen.