Die Rezession ist vorbei: In den Ländern, die den Euro als Währung haben, wuchs die Wirtschaft im Schnitt um 0,4 Prozent.
Die Wirtschaft in der Euro-Zone hat die Rezession hinter sich gelassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs von Juli bis September nach vorläufigen Berechnungen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte.
Spitzenreiter in der Euro-Zone war die Slowakei mit einem Wachstum von 1,6 Prozent, gefolgt von Österreich und Portugal mit jeweils 0,9 Prozent. In Deutschland stieg die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent. Bremsklotz war dagegen Zypern, hier sank das Bruttoinlandsprodukt mit 1,4 Prozent sogar noch schneller als im Frühjahr.
In den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union legte das BIP insgesamt um 0,2 Prozent zu. Besonders stark waren die Veränderungsraten dabei im arg von der Wirtschaftskrise gebeutelten Baltikum: Litauen lag mit plus 6,0 Prozent mit Abstand an der Spitze - Estland mit minus 2,8 Prozent abgeschlagen hinten.
(Ag. )