Quergeschrieben

Peymann hat recht: Es geht um Kunst, um Kunst, um Kunst

Zwei empörte Stellungnahmen, und auf was sie abzielen: das Einzigartige, das nicht das Übliche, nicht das Alltägliche, nicht das gängigen Schablonen Angepasste ist.

Selbstverständlich darf man die empörten Worte eines vielleicht angesichts seines Lebenswerkes – trotz fulminanter Erfolge – elegischen alten Mannes nicht auf die Goldwaage legen. Claus Peymann kennt sicher Samuel Becketts Wort vom „Wieder scheitern. Besser scheitern“.

Dennoch soll sein offener Brief, den er an den österreichischen Kulturminister, Thomas Drozda, schrieb, nicht übersehen werden. Dabei ist aus meiner Sicht der konkrete Anlass für das Verfassen dieses Schreibens – es geht um die Neubestellung der Direktion des Burgtheaters, und Claus Peymann ist darüber entsetzt, dass die Ausschreibung in einer trockenen bürokratischen Sprache verfasst wurde – gar nicht das entscheidende Moment.

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