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Parlamentsumbau: Gesetzestexte verhüllen Ausweich-Pavillons

Die Folien dienen zum Sonnen- und Sichtschutz, sollen aber auch eine gestalterische Funktion haben.

Die als Ausweichquartier für das Parlament gebauten Pavillons werden mit Gesetzestexten verhüllt. Am Dienstag wurde hierzu mit der Montage der Netzfolie begonnen, teilte die Parlamentsdirektion mit. "Damit ist dann die Außengestaltung abgeschlossen und eine weitere wesentliche Etappe zur pünktlichen Inbetriebnahme der beiden Gebäude absolviert", erklärte Projektleiter Alexis Wintoniak.

Die Folien dienen zum Sonnen- und Sichtschutz, sollen aber auch eine gestalterische Funktion haben. Ausgewählte Texte werden dann auf die Prinzipien einer demokratisch organisierten Gesellschaft aufmerksam machen und die Bürger für Grund- und Freiheitsrechte sensibilisieren. Die Texte stammen unter anderem aus der UN-Menschenrechtscharta oder dem Bundes-Verfassungsgesetz.

Übersiedlung dauert bis Mitte August

Die Montagearbeiten werden gut eine Woche dauern. Als nächster Schritt erfolgen die parlamentsspezifischen Adaptierungen, damit Ende Juni mit der Absiedelung des gesamten Betriebs aus dem Hauptgebäude begonnen werden kann. Die Übersiedlung wird in neun Tranchen abgewickelt und dauert bis Mitte August.

In die Pavillons auf dem Heldenplatz kommen dabei die Büros der Abgeordneten, Klubs und Mitarbeiter der Parlamentsdirektion, sowie Sitzungsräume, die Demokratiewerkstatt und ein Infopoint. Im Bibliothekshof finden die Nationalratspräsidenten und die Parlamentsdirektion Platz. Der Pavillon im Bibliothekshof wird nur zum Teil mit Netzfolien eingehüllt.

Die Pavillons kosten 18 Mio. Euro und sollen nach dem Abbau wiederverwertet werden.

(APA)