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Mit 330 km/h: Bourdais überlebt Horrorunfall in Indianapolis

Indy Car driver Sebastien Bourdais slams the turn 2 wall during qualifications at the Indianapolis M
imago/UPI Photo
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Beckenbrüche und Bruch der rechten Hüfte zu - Carpenter Schnellster der Qualifikation, Alonso Siebenter

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Sebastien Bourdais ist im Qualifying zum Indycar-Rennen in Indianapolis schwer verunfallt. Der Franzose erlitt mehrere Knochenbrüche, ist aber außer Lebensgefahr. Der Franzose verlor bei fast 330 km/h die Kontrolle über seinen Wagen und knallte frontal in die Schutzmauer. Dabei zog sich der 38-Jährige mehrere Beckenbrüche sowie einen Bruch der rechten Hüfte zu.

Bourdais wurde sofort ins University Health Methodist Hospital von Indianapolis überführt und noch am Samstag am Becken operiert. Der Fahrer aus Le Mans verlor zu keinem Zeitpunkt das Bewusstsein. Bourdais, der zwischen 2008 und 2009 27 Formel-1-Rennen für Toro Rosso bestritt, hatte in der Indycar-Serie den Saisonauftakt in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida gewonnen und gehörte in Indianapolis zu den Favoriten auf den Sieg.

Die schnellste Zeit der Qualifikation sicherte sich der US-Amerikaner Ed Carpenter, Fernando Alonso kam auf die siebentschnellste Zeit. Der Spanier zieht einen Einsatz beim Motorsport-Klassiker in den USA jenem in der Formel-1-WM für McLaren in Monte Carlo vor. Beide Events finden am 28. Mai statt.

Bourdais hat die Operation gut überstanden. "Seb hat den Operationssaal verlassen, und alles ist gut verlaufen. Die Erholung wird lange dauern. Vielen Dank für eure Unterstützung", schrieb seine Frau Claire Bourdais auf Facebook.