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Bayern-Boss Hoeneß kündigte Transfer-"Granaten" an

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imago/Sven Simon
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"Wir haben einen Kader, wenn man den verstärken will, muss man schon ziemliche Granaten kaufen", erklärte Präsident Uli Hoeneß am Samstag.

Man werde "perspektivisch denken": "Es wird sicherlich einen Mix geben zwischen erfahrenen Spielern und Spielern mit Zukunft. Und das herauszufinden, wird die Kunst sein." Eine Zäsur nach den Abgängen der Weltmeister Philipp Lahm und Xabi Alonso steht an. "Das Problem ist, dass man sich in einem Markt bewegt, der über Summen diskutiert und wo auch Summen bezahlt werden, die wir bisher nicht für möglich gehalten haben. Das macht die Sache nicht leichter", erklärte Hoeneß im Bayrischen Fernsehen. 100 Millionen Euro an Transferausgaben seien in einer Saison nicht ausgeschlossen. "Für einen Spieler nicht, aber das Gesamtkonzept kann natürlich mal viel sein."

Bisher haben die Münchner Sebastian Rudy und Niklas Süle von 1899 Hoffenheim verpflichtet. Über ein Engagement von Mittelfeldakteur Leon Goretzka wird munter spekuliert. "Wir reden natürlich über das Gesamtkonzept. Da gibt es Abgänge und Zugänge. Das werden wir jetzt in den nächsten Wochen sicherlich besprechen. Karl-Heinz Rummenigge, Michael Reschke, der Trainer, ich werde auch dazu eingeladen, und dann schauen wir mal, was dabei rauskommt", sagte Hoeneß. "Einfach ist es nicht."

(APA)