Je länger die Aktienrallye anhält, desto größer werden auch die Schwankungen. Wer auf den Anstieg − mit einem Puffer nach unten − setzen möchte, sollte Wandelanleihen in Betracht ziehen.
Wien. In den USA wurde die Zinswende längst eingeläutet, auch wenn es im Mai eine Pause bei den Anhebungen gab. Schon im Juni wird der nächste Schritt um weitere 0,25 Prozentpunkte erwartet. In Europa wurde seit vergangenem April zumindest das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank von monatlich 80 auf 60 Milliarden Euro zurückgefahren, womit ein wichtiger Käufer am Anleihemarkt schrittweise wegfällt.
Damit nähert sich auch diesseits des Atlantiks die Ära der lockeren Geldpolitik dem Ende, nachdem sie lange für ultratiefe Zinsen gesorgt hatte. Die langfristigen Auswirkungen des Endes der lockeren Geldpolitik blieben zwar noch ungewiss, meint Nicolas Delrue, Wandelanleihen-Spezialist bei UBP Asset Management. Doch kurzfristig hat es bereits zu Kursverlusten auf den Anleihemärkten geführt.