Splitter rund um das Freundschaftsspiel am Mittwoch.
Der Ankick zum Fußball-Länderspiel Österreich - Spanien wird von Ski-Legende Hermann Maier vorgenommen - und das vor den Augen hochrangiger Prominenz. Bundespräsident Heinz Fischer wird ebenso im Stadion erwartet wie Vizekanzler Josef Pröll, Sportminister Norbert Darabos , Umweltminister Niki Berlakovich oder der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Ebenfalls zu Gast sein werden der neue ÖOC-Boss Karl Stoss sowie dessen Vorgänger Leo Wallner.
Das österreichische Nationalteam tritt gegen Spanien ganz in Schwarz an. Der ÖFB-Team schlüpft in die Auswärtsdressen, weil die Gäste aus technischen Gründen in ihren traditionellen orangenen Heimtrikots einlaufen wollen. Es könnte der letzte Auftritt in Schwarz sein, denn im kommenden Jahr gibt es eine neue Auswärtskluft, die möglicherweise aus weißen Leibchen besteht.
Der Kartenvorkauf ist für den ÖFB nicht nach Wunsch verlaufen. Für das einzige Länderspiel in Wien in diesem Jahr wurden bis Freitagmittag nur knapp 28.000 Tickets abgesetzt, der Verband hofft noch auf rund über 30.000 Zuschauer. Zutritt zum Happel-Stadion haben auch jene Besucher, die davor das U21-EM-Qualifikationsmatch zwischen Österreich und Aserbaidschan in Wiener Neudorf gesehen haben. Ein Billett für das Junioren-Match kostet zehn Euro.
Die Tickets gelten am Spieltag zur An- und Abreise im gesamten Geltungsbereich des Verkehrsbundes Ost Region ab vier Stunden vor und bis maximal sechs Stunden nach Spielbeginn, als Fahrschein bei den Wiener Linien, allen Zügen der ÖBB im Verbundraum (2. Klasse) sowie allen beteiligten Verkehrsunternehmen im VOR. Wer mit dem Auto anreist, kann im Parkhaus D bei der Messe (2,70 Euro für die ersten 90 Minuten, dann 90 Cent pro halber Stunde) oder in der Parkgarage beim Stadioncenter (5 Euro Einheitspreis) eine Abstellmöglichkeit suchen. Die Meiereistraße ist für den Verkehr gesperrt.
Vor dem Spiel wird eine Trauerminute für den in der Vorwoche verstorbenen deutschen Team-Goalie Robert Enke abgehalten. Damit will der ÖFB seine Verbundenheit mit dem DFB unter Beweis stellen, außerdem war Enke im Land des Gegners - beim FC Barcelona - tätig.
Zahlreiche Scouts haben sich für die Begegnung angemeldet, so werden Beobachter von Manchester United, Bayern München, Everton, Parma, HSV, Wolfsburg, Sunderland, Trabzonspor, Juventus, Bolton, Ajax Amsterdam, Genoa, Schachtjor Donezk, Olympique Marseille, Birmingham City, VfB Stuttgart, Middlesbrough und Mönchengladbach erwartet. Insgesamt rund 500 Medienvertreter sind akkreditiert, 80 davon kommen aus Spanien.
Im Rahmen der Spanien-Partie erneuert der ÖFB sein Engagement gegen Rassismus und bekräftigt symbolisch seine 2006 begonnene Partnerschaft mit der Antirassismusinitiative "FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel". Vor dem Anpfiff präsentieren beide Teams ein Transparent mit der Botschaft "Fußball gegen Rassismus", begleitet von einer Durchsage an die Fans, den Kampf gegen Rassismus und für Vielfalt im Fußball zu unterstützen. Im Auswärtssektor wird ein spanischsprachiges Antirassismus-Banner präsentiert. Zusätzlich wird vor Spielbeginn und in der Pause der 30-Sekunden-Spot "Different Languages - One Goal: No to Racism" gezeigt, der vom Netzwerk Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) für die Uefa produziert wurde.
Bei der Pressekonferenz am Dienstag erhielten Teamchef Dietmar Constantini und Kapitän Paul Scharner im Hotel Hilton Danube Besuch vom Österreichischischen Handball-Bund (ÖHB). Zwischen den ÖFB-Vertretern und ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner sowie Handball-Teamspieler Kristof Vizvary wurden Bälle und Trikots ausgetauscht, Constantini und Scharner wünschten dem Handball-Duo für die anstehende Heim-EM alles Gute.
(APA)