Tanztipp: „Die selbsternannte Aristokratie“

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Performance nach Motiven von Balzac.

Ausgangspunkt sind Honoré de Balzacs Romane „Das Mädchen mit den Goldaugen“ und „Glanz und Elend der Kurtisanen“. Die internationale Gruppe La Fleur, deren Mitglieder u. a. aus den Pariser Banlieues und den Problemvierteln Hamburgs stammen, nehmen Anleihen bei Balzacs lebensnahen Romanfiguren, bei seinen kritischen Analysen von sozialer Ungleichheit und den von ihm beschriebenen brutalen Gesetzen der Großstadt. Allerdings verweigern sich die Tänzer, DJs und Schauspieler in „Die selbsternannte Aristokratie“ den festgefahrenen Rollenverteilungen und agieren nach dem Prinzip: „Bestimme, wer du sein willst“. Junge Menschen, die auf der Suche nach dem Glück Kontinente überqueren, um im Westen auf eine Gesellschaft voller Versuchungen zu treffen – aber auch auf Sicherheitsmaßnahmen, Barrieren, Klassentrennung. Was, wenn sie sich den sozialen Rollen verweigern, die ihnen zugeschrieben werden? (1.–3. 6., 20.30 Uhr, MQW, Halle G)

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