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Sexismus-Vorwurf: Treffen zwischen Schrage und Partei

Der SPÖ-Mandatar in Wien-Neubau ist der Rücktrittsaufforderung bisher nicht nachgekommen.

Der mit Sexismus-Vorwürfen konfrontierte Wiener SPÖ-Bezirksrat Götz Schrage hat bis heute, Montag, Zeit, sein Mandat zurückzulegen. Diese Frist hatte ihm die SPÖ-Neubau am Freitag gesetzt. Schrage wollte der Aufforderung bisher nicht nachkommen. Am Nachmittag wird es nun ein Gespräch zwischen ihm und der Bezirkspartei geben, sagte Bezirksparteisekretär Gallus Vögel.

"Ich kann nichts vorwegnehmen", so Vögel auf die Frage nach erwartbaren Ergebnissen. Er sei jedenfalls froh, dass es nun zu einer "Aussprache" komme. Das Treffen werde wohl bis in den Abend dauern. Schrage schlug am Freitag einen Gesprächstermin mit der Bezirks-SPÖ über die weitere Vorgangsweise aus. Die Vorsitzende der Neubauer Roten, Nationalratsabgeordnete Andrea Kuntzl, hatte ihn schon zuvor zum Rücktritt aufgefordert. Nach einer Krisensitzung ohne seine Teilnahme setzte man Schrage eine Frist bis Montagabend.

Der rote Bezirksmandatar hatte auf Facebook die neue ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger mit "jungen Damen der ÖVP Inneren Stadt aus den frühen 80er Jahren, die mit mir schliefen", verglichen. Nach einem Sturm der Entrüstung löschte er das Posting und entschuldigte sich.