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Die seltsame Asfinag-Postenvergabe

Archivbild: Karin Zipperer
Archivbild: Karin ZippererElke Mayr / WirtschaftsBlatt
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Karin Zipperer wird Vorständin beim Straßenbaukonzern Asfinag. Einen Beschluss dazu gibt es zwar nicht. Aber ihr derzeitiger Job als Geschäftsführerin der Wiener Netze wurde vorsorglich ausgeschrieben.

Die Hektik ist unermesslich. Es ist ja auch der letzte Job in einem Staatsunternehmen, der da vergeben wird, bevor die Große Koalition Geschichte ist. Und es ist ein durchaus lukrativer Job: Das Vorstandsmitglied, das im Straßenbaukonzern Asfinag installiert werden soll, wird immerhin rund 330.000 Euro im Jahr verdienen. Da heißt es, rasch Nägel mit Köpfen zu machen. Auch, wenn dabei ein höchst seltsames Kuddelmuddel entsteht.