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Österreich

Das Rennen um die Kulturhauptstadt 2024

Blick auf das Kunsthaus: Das Jahr als Kulturhauptstadt 2003 hat das Grazer Stadtbild verändert.
Blick auf das Kunsthaus: Das Jahr als Kulturhauptstadt 2003 hat das Grazer Stadtbild verändert.Clemens Fabry
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Österreich ist 2024 wieder an der Reihe, die Kulturhauptstadt zu stellen. Die Ausschreibung startet am Freitag. Mehrere Bewerber haben sich in Stellung gebracht. Aber was hat Graz und Linz der Titel gebracht?

Graz 2003, Linz 2009, St. Pölten 2024? In sieben Jahren wird Österreich zum dritten Mal eine europäische Kulturhauptstadt stellen. Wird es Bregenz mit dem Rheintal? Krems, St. Pölten, Baden oder Wels, die sich offenbar bewerben wollen? Während Salzburg etwa schon abgesagt hat, laufen in einigen Städten (oder Regionen wie dem Salzkammergut) schon Vorbereitungen. Am Freitag wird die Ausschreibung veröffentlicht, eine Bewerbung ist dann bis Ende 2018 möglich. Bei der Kick-off-Konferenz in Wien präsentieren sich potenzielle Bewerber:

  • Bregenz (mit Dornbirn, Feldkirch und Hohenems bzw. der Region Rheintal)
  • Bad Ischl mit der Region Salzkammergut
  • Judenburg und Murau/Region Obersteiermark West
  • Wels
  • Baden
  • St.Pölten

Als Favorit für die Kulturhauptstadt 2024 gilt bisher am ehesten Bregenz mit der Rheintal-Kooperation. Aber was hat das Projekt den bisherigen Kulturhauptstädten überhaupt gebracht? Quer durch Europa fallen die Bilanzen unterschiedlich aus. Tendenziell gelten Graz und Linz im Europavergleich als Erfolgsprojekte. Das sehen offizielle Vertreter der Städte naturgemäß besonders so.