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Dresscode bei heißem Wetter: Männer tragen Kleider

Weil sie keine kurzen Hosen am Arbeitsplatz tragen dürfen, machen sich Männer in Kleidern auf in die Arbeit.

Seit einigen Tagen tauchen auf Social Media immer wieder Fotos auf, die einen gewissen Seltenheitswert besitzen: Weil an einigen Arbeitsplätzen Shorts ein Dresscode-No-go sind, tragen Männer Kleider, um bei den warmen Temperaturen gut belüftet zu sein.

Ein Beispiel war etwa Joey Barge aus der englischen Grafschaft Buckinghamshire. Der Callcenter-Mitarbeiter wurde nachhause geschickt, weil er mit Shorts zur Arbeit gekommen war. Zurück kam er im Kleid - das sei nämlich erlaubt:

Das Management von Barges Firma lenkte daraufhin ein und erlaubte der männlichen Belegschaft das Tragen von Dreiviertelhosen, allerdings nur in gedeckten Farben. Barge blieb allerdings lieber im Kleid in der Arbeit. Ein anderer Fall: die Ticketkontrolleure in den Öffis in Nantes in Frankreich. Einige von ihnen kamen in Röcken zur Arbeit.

Shorts keine "professionelle Kleidung"?

In weiterer Folge entstanden dann hitzige Diskussionen über die Benachteiligung von Männern in der (sommerlichen) Kleiderordnung am Arbeitsplatz. "Sexismus gegen Männer" blieb das übergreifende Thema dabei - auch, als angemerkt wurde, dass Frauen häufig ihre Kleidung nicht wählen könnten und etwa dazu verpflichtet seien, eben Röcke oder Kleider zu tragen und ebenso wenig Shorts zur Arbeit tragen könnten.

Das Argument, dass in die Schublade "Professionelle Kleidung" kein Platz für kurze Hosen sei, während Kleider nun einmal professionell seien, ließen manche nicht gelten.


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(Red.)