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Außenpolitik

Kolumbien: Ein steiniger Weg zum Frieden

Einen Monat später als ursprünglich vorgesehen haben die Rebellen der Farc ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben.
Einen Monat später als ursprünglich vorgesehen haben die Rebellen der Farc ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben.(c) APA/AFP/RAUL ARBOLEDA
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Die Farc-Guerilleros haben am Dienstag offiziell ihre letzten Waffen abgegeben. Doch der Friedensprozess verläuft schleppend. Andere Milizen nehmen frühere Farc-Gebiete in Besitz.

Buenos Aires/Bogotá. Es ist ein wichtiger Schritt auf Kolumbiens Weg zum Frieden: Zu Wochenbeginn haben UN-Soldaten den Entwaffnungsprozess der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Farc) abgeschlossen. Seit Ende des Vorjahres haben mehr als 7000 Kämpfer ihre Pistolen, Gewehre und Granatwerfer übergeben. Am Dienstag feierten der Staat und dessen einstige Feinde gemeinsam den Vollzug der Abrüstung im Ort Meseta, inmitten eines Gebietes, das jahrzehntelang von den Guerilleros kontrolliert worden war.

Tatsächlich verbleibt noch eine Anzahl von Waffen offiziell bei den Farc. Aber dabei handelt es sich ausschließlich um solche, die „für die Aufrechterhaltung der Sicherheit“ notwendig sind in den 26 Territorien, in denen sich die Kämpfer nach dem Friedensschluss im November sammelten und die Staatsmacht noch keinen Zugang hat.