Xiaomi bereitet sich mit Nokia auf internationalen Markt vor

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Xiaomi ist im Heimatland China sehr erfolgreich. Doch die Konkurrenz rückt nach und Xiaomi bereitet sich auf den internationalen Markt vor - mit Hilfe von Handy-Pionier Nokia.

Xiaomi entwickelt leistbare Smartphones mit solider bis sehr guter Ausstattung und vertreibt die Produkte online. Beim Design holt sich der Hersteller regelmäßig Inspiration von der internationalen Konkurrenz; vornehmlich von Apple. Mit ein Grund, wieso Xiaomi bisher den internationalen Markt gescheut hat. Auch Oppo und Vivo schrecken aus eben jenem Grund auch vor dem finanzstarken Markt zurück. Zu groß war die Angst davor, mit Patentklagen überhäuft zu werden. Ein Deal mit dem ehemaligen Handy-Pionier Nokia könnte nun aber der endgültige Startschuss für den grenzüberschreitenden Smartphone-Verkauf sein. Nach Microsoft verkaufte auch Nokia den Chinesen ein Paket an Schutzrechten, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten.

Xiaomi und der finnische Netzwerkausrüster gewährten sich zugleich in einer mehrjährigen Vereinbarung Zugang zu ihren Patenten, die zum Kern technischer Standards gehören. Nokia als Mobilfunk-Pionier und einstiger Handy-Weltmarktführer hält viele grundlegende Patente in der Branche.

Xiaomi rückte vor einigen Jahren in die Spitzengruppe der chinesischen Smartphone-Anbieter mit dem Geschäftsmodell vor, technisch hochgerüstete Geräte vergleichsweise günstig über das Internet zu verkaufen. Die Dimension des chinesischen Marktes machte die Firma auch zu einem der weltgrößten Smartphone-Anbieter. Inzwischen verkaufen aber andere junge Rivalen wie Oppo und Vivo mehr Smartphones in China als Xiaomi und große Konzerne wie Huawei, ZTE und Lenovo wollen weltweit vorne mitspielen.

Xiaomi versucht unterdessen, das Geschäft als Anbieter von Haushaltsgeräten von Fritteuse und Luftreiniger bis zum Fernseher auszubauen und will bis 2019 ein Netz aus 1.000 eigenen Geschäften aufbauen.

>>> Xioami und Nokia Partnerschaft.

(Red./APA/DPA)

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