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Amabrush: Startup aus Österreich will Zähneputzen revolutionieren

(c) Amabrush

Zehn Sekunden und das morgendliche Putzritual ist erledigt. So lautet das Versprechen von Amabrush. Auf der Crowdfunding-Plattform geht das futuristische Gerät durch die Decke.

"Ich kenne dich nicht, aber ich putze dir trotzdem die Zähne", hat sich schon manch einer frühmorgens nach dem Aufstehen gedacht, wenn er sich im Spiegel betrachtete. Drei Minuten morgens und drei Minuten abends führen wir eine Tätigkeit aus, die unsere Zähne erhalten und in direkter Konsequenz den Besuch beim Zahnarzt ersparen soll. Was, wenn das alles möglich wäre, ohne dabei ewig Zeit im Bad verbringen zu müssen? Solche, oder ähnliche Fragen haben sich anscheinend die Macher von Amabrush gedacht. Das österreichische Startup hat eine absonderlich anmutende Zahnbürste entwickelt, die "100 Tage Lebenszeit" einsparen soll. Auf Kickstarter geht das Produkt durch die Decke.

50.000 Euro waren das Finanzierungsziel. 27 Tage vor Schluss der Crowdfunding-Kampagne haben sich 3798 Unterstützer gefunden, die insgesamt 423.797 Euro investiert haben. Es klingt auch sehr verlockend. Innerhalb von zehn Sekunden soll das Zähneputzen mit dem an einen Mundschutz für Boxer erinnernde Device erledigt sein. Drei Jahre wurde entwickelt. Herausgekommen ist eine automatische Zahnbürste, die auch die Zahnpasta-Menge reguliert. Der Bürstenkopf soll regelmäßig, wie auch bei einer herkömmlichen Bürste getauscht werden und sechs Euro kosten.

Wie auch bei herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten reicht ein Gerät. Pro Familienmitglied sind aber aus hygienischen Gründen weitere Mundstücke notwendig. Auch für Zahnspangen- und Prothesenbesitzer soll das Gerät geeignet sein. Aufgeladen wird Amabrush über eine stationäre Ladestation.

Auf Kickstarter wirbt das junge Team, das seinen Sitz in Österreich und den USA hat, mit verschiedenen Angeboten. Ausgeliefert werden soll die futuristische Zahnbürste im Dezember dieses Jahres.

>>> Kickstarter.

 

 

(bagre)