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Was die Geldschwemme für Sparer und Steuerzahler bedeutet

FILE PHOTO: ECB President Draghi addresses a news conference at the ECB headquarters in Frankfurt
FILE PHOTO: ECB President Draghi addresses a news conference at the ECB headquarters in Frankfurt(c) REUTERS (Kai Pfaffenbach)
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Die EZB bleibt bei der extrem lockeren Geldpolitik. Heißt: Sparer werden weiter gequält, der Staat kann sich günstig verschulden, und die Entlastung der Steuerzahler wird immer wichtiger.

Nur nicht hudeln. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit übereilten Entscheidungen ohnehin schon genügend schlechte Erfahrungen gemacht. Etwa 2011. Damals hat man unter dem französischen Präsidenten Jean-Claude Trichet die Zinsen viel zu früh angehoben. Eine Episode, die als einer der größten Fehler der Geldpolitik nach der Krise gilt. Mario Draghi will das nicht wiederholen.

Also bleiben die Zinsen im Keller und die Geldschleusen offen – obwohl Wirtschaftswachstum und Inflationsrate in der Eurozone wieder deutlich im grünen Bereich liegen. Das bedeutet auch: Die Sparzinsen bleiben im Keller, der Staat kann sich extrem günstig finanzieren - und die Entlastung der Steuerzahler wird immer wichtiger.