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Überalterung: Die lang angekündigte Krise

A man walks behind a boy in a park in Brussels
Damit auch künftige Generationen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen können, müssen die Weichen im Pensionssystem heute gestellt werden.REUTERS
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Ohne Reformen wird die Überalterung Österreichs Staatshaushalt härter treffen als die globale Wirtschaftskrise, so die OECD. Im Wahlkampf spielt das Thema dennoch keine Rolle.

Es war eine Woche mit durchaus guten Nachrichten. So meldete das heimische IHS in seiner Mittelfristprognose am Donnerstag, dass sich Österreich künftig auf ein deutlich kräftigeres Wachstum einstellen könne. Statt 0,8 Prozent wie in den vier vergangenen Jahren sollen es bis 2021 jährlich 1,7 Prozent pro Jahr sein. Die heimischen Ökonomen bestätigten damit ein Bild, das bereits am Anfang der Woche von der OECD gezeichnet wurde. In ihrem aktuellen Länderbericht schrieben die Wirtschaftsforscher der Industrieländerorganisation: „Österreich ist eine stabile und reiche Nation, bei der das Wachstum unter anderem aufgrund der Steuerreform von 2016 und der Erholung der Exporte wieder am Anziehen ist.“ Alles eitel Wonne also?