Im dichten Gedränge in der Kompaktklasse setzt Alfa auf einen großen Namen. Die Giulietta tritt die Nachfolge des 147 an. Mit italienischer Sportlichkeit geht es gegen Golf & Co.
Giulietta: so hieß in den 50er-Jahren der erste Alfa für den kleinen Mann. Die italienische Sportlichkeit war dank der erstmals eingesetzten Großserie auch erschwinglich. Zwei obenliegende Nockenwellen, ein Motorblock aus einer Aluregierung - damals waren das noch richtige technische Finessen. Ein großes Fest feiert Alfa Romeo nun mit diesem großen Namen. Die italienische Marke bringt im Jahr des hundertsten Firmen-Jubiläums den Nachfolger des 147, den neuen Alfa Romeo Giulietta.
Im Frühling kommt der neue kompakte Alfa Romeo auf den Markt. Premiere feiert die Giulietta Anfang März auf dem Autosalon in Genf. Sie steht auf einer rundum erneuerten Architektur. Mit einer Länge von 4,35 Metern und 2,63 Meter Radstand rangiert er zwischen VW Golf und Opel Astra. Mit 350 Liter ist der Kofferraum des Viertürers auf gleicher Höhe wie der kleinere Wolfsburger. Beim Design geht Alfa den Weg weiter, der mit dem 8C Competizione eingeschlagen wurde.
Den Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort erledigt serienmäßig die elektronische Fahrdynamikregelung D.N.A. Mit drei Setup-Funktionen greift sie in die Betriebsparameter des Motors, des Getriebes, des Lenksystems, des elektronischen Differentials Q2 und der dynamischen Stabilitätskontrolle ein.
Zum Marktstart stehen für die Giulietta vier Turbomotoren - zwei Benziner und zwei Diesel - zur Verfügung. Den aufgeladenen Benziner mit 1,4 Liter Hubraum wird es in den Leistungsstufen 120 und 170 PS geben. Auf der Dieselseite stehen der 1.6 JTDM mit 105 PS und der 2.0 JTDM mit 170 PS. Das Ende der Fahnenstange wird dann Mitte 2010 der 1750 TBi mit 235 PS bilden. Das Topmodell wird dann auch mit der exklusiven Ausstattung "Quadrifoglio Verde" in den Handel kommen.
(Red.)