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Frauenthal legt Börseabgang auf Eis

Reuters
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Als Grund nannte das Unternehmen die jüngste Entscheidung des OGH zum geplanten Börsenrückzug der BWT.

Am Freitag machte der Oberste Gerichtshof (OGH) den Plänen des Wasseraufbereitungsspezialisten BWT zum Rückzug von der Börse ohne Abfindung der Aktionäre einen Strich durch die Rechnung. Im Urteil heißt es, die geplante Verschmelzung der börsenotierten BWT Holding auf eine nicht notierte Tochter sei nicht rechtens.  Damit kam auch  Frauenthal unter Druck, da das Unternehmen genau nach diesem  Modell der Umgründung  ebenfalls ein Delisting plant.  Auf "Presse"-Anfrage zum weiteren Vorgehen war das Unternehmen für eine Stellungnahme aber nicht erreichbar.

Am Mittwochabend,  sechs Tage nach dem OGH-Spruch, gab Frauenthal nun ad-hoc bekannt, den Börserückzug a la BWT auf Eis gelegt zu haben.       

Als Grund nannte das Unternehmen die jüngste Entscheidung des OGH zum geplanten Börsenrückzug der BWT. Durch die OGH-Entscheidung würden die "von Frauenthal genannten Voraussetzungen für die Erstattung eines Beschlussvorschlags an die Hauptversammlung für diese Strukturmaßnahme nicht vorliegen", teilte Frauenthal am Mittwochabend mit.