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Wissenschaft

Weniger Arbeit dank fossiler Energieträger

Äthiopische Bauern müssen mit dem auskommen, was die Natur in ihrer nächsten Umgebung hervorbringt.
Äthiopische Bauern müssen mit dem auskommen, was die Natur in ihrer nächsten Umgebung hervorbringt.(c) APA/CHRISTINA SCHWAHA (CHRISTINA SCHWAHA)
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Forscher der Uni Klagenfurt haben die Lebensbedingungen in einem niederösterreichischen und einem äthiopischen Dorf miteinander verglichen. Ein Leben ohne Erdöl und Erdgas ist demnach nicht unbedingt nachhaltiger.

Noch vor sieben, acht Generationen lebten unsere Vorfahren ganz anders als wir. Die überwiegende Mehrheit war in der Landwirtschaft tätig, elektrischer Strom war unbekannt, ebenso Motoren, die die mühselige Handarbeit hätten erleichtern können. Die Menschen hatten keine andere Wahl, als den größten Teil ihrer Tage hart zu arbeiten, um dem Boden genügend Nahrungsmittel abzuringen. Trotz aller Mühsal konnten kaum Überschüsse über den eigenen Bedarf hinaus erzielt werden. Das fehlende Geldeinkommen verhinderte, dass sich die Menschen anderen Tätigkeiten widmen konnten. Etwa Freizeitaktivitäten. Oder Kulturgenüssen. Oder gar so etwas wie Urlaub.

Mehr Energie und Materialien

Wie anders ist da unser heutiges Leben: Für unser tägliches Brot wenden wir nur einen Bruchteil unseres Einkommens und unserer Zeit auf. Wir leben sehr gut von den Überschüssen, die das Wirtschaftssystem hervorbringt. Wir haben genügend Zeit und Geld für Konzertbesuche, Konsumelektronik, Autos, Urlaubreisen usw.