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Weiterhin wilde Gerüchte um Neymar

FBL-US-ICC-BARCELONA-TRAINING
APA/AFP/HECTOR RETAMAL
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Handgreiflichkeiten im Training, das Wettbieten von Paris, der Brasilianer ist wegen "Transfergesprächen" nicht bei Barcelona-Fan-Aktion in China dabei.Der Klub droht mit Klage, bietet Paris nun 222 Millionen Euro plus Angel Di Maria? Mit Video.

Neymar da, dort - als gäbe es keinen FC Barcelona mehr, Messi und Suarez, oder Iniesta. Fußball-Star Neymar hat nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit Neuzugang Nelson Semedo wutentbrannt das Training des FC Barcelona in Miami verlassen. Im Internet kursiert ein Video, auf dem der Ausraster von Neymar zu sehen ist. Unmittelbar danach wurde erklärt, dass der 25-Jährige wegen "Transfergesprächen" nicht an einer Barcelona-Fan-Aktion in China teilnehmen werde.

Damit verdichten sich die Anzeichen, dass Neymar schon bald von "Barca" zum französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain wechseln könnte. Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, dann würde die bisher höchste Summe für einen Sportler fällig werden. Es sind laut Klausel nämlich 222 Millionen Euro notwendig, um Neymar aus seinen bis Sommer 2021 laufenden Vertrag zu kaufen. Laut Medienberichten soll der Olympiasieger mit den Parisern bereits eine Einigung erzielt und ein Jahresgehalt von 30 Millionen ausgehandelt haben.

Beim Training am Donnerstag gerieten Neymar und der portugiesische Verteidiger Semedo nach einem normalen Zweikampf aneinander. Wie auf einem Video zu sehen ist, behielt Semedo nach dem ersten Handgemenge kühlen Kopf und entfernte sich von seinem Widersacher. Neymar wollte aber keinen Frieden geben und konnte von Sergio Busquets und anderen Kollegen nur mit Mühe zurückgehalten werden.

Nach dem Zwischenfall warf der Südamerikaner sein Überzieh-Leiberl auf den Boden, schoss einen Ball wütend gegen die Bandenwerbung und verließ den Trainingsplatz der Barry University. Trainer Ernesto Valverde sah die Auseinandersetzung, schritt aber nicht ein. Vom Club gab es zunächst keinen Kommentar zu dem Zwischenfall.

Und jetzt Di Maria?

Aus Paris wurde am Samstag ein neuer Ansatz publik. Zu den 222 Millionen Euro Ablöse soll als "Bonus" der Argentinier Angel di Maria (29, zuletzt bei Real Manchester United) "draufgelegt" werden, berichtet die Zeitung "As". Es soll dem "Financial Fair Play" dienen, den Preis der Ablöse drücken - und Steuern sparen...

Barcelona wird klagen, wenn Neymar wechselt

Es wird noch obskurer. Barcelona will nach Medienberichten gegen Paris bei der Uefa sogar Anzeige erstatten, falls der französische Vizemeister den Katalanen den Weltstar Neymar abwerben sollte. Wie die spanischen Medien übereinstimmend berichteten, geht die Barça-Clubführung davon aus, dass PSG mit einer möglichen Verpflichtung des Brasilianers gegen das Financial Fair Play der UEFA verstoßen würde. Nach Ansicht der Barça-Führung verfügt PSG nicht über die Mittel, um einen Neymar-Transfer mit eigenen Geldern finanzieren zu können.

Das Financial Fair Play zielt darauf ab, dass die Ausgaben der Clubs die Einnahmen nicht übersteigen sollen. Zuvor hatte bereits der Präsident der spanischen Profi-Liga (LFP), Javier Tebas, angekündigt, im Falle einer Neymar-Verpflichtung bei der UEFA Anzeige gegen PSG zu erstatten.