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Auböcks Kraft reichte nicht für sein drittes WM-Finale aus

SWIMMING - FINA World Championships 2017
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Bei Rang zwölf über 1.500 m Kraul fehlten 20-Jährigem rund 3,5 Sekunden - "Ich war körperlich schon ein wenig müde" - Zweifacher Finalist mit seiner WM-Bilanz sehr zufrieden

Felix Auböck bilanziert bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest mit den Rängen fünf, sechs, zwölf und 17 sowie zwei nationalen Rekorden. Nach den Finaleinzügen über 400 bzw. 800 m Kraul ließ der 20-jährige Österreicher am Samstag über 1.500 m Kraul Rang zwölf folgen. 17. wurde er im 200-Bewerb. Das Finale der Top acht verfehlte er um 3,46 Sekunden, seine OSV-Topmarke um 1,60 Sekunden.

Auböck hatte sich zum Ziel gesetzt, erstmals auf dieser Langbahn-Distanz unter 15 Minuten zu bleiben. Seinen österreichischen Rekord hatte er am 5. Mai 2016 in Berlin mit 15:01,18 Minuten fixiert. Letztlich ging der letzte Finalplatz mit 14:59,32 Minuten weg, wäre also noch in etwa im Leistungsbereich des OSV-Jungstars gewesen. Auböck hielt in seinem Heat auch lange gut mit, konnte im Finish das Tempo der Schnelleren aber nicht ganz mitgehen.

"Ich war körperlich schon ein wenig müde, was nach sieben Wettkampftagen kein Wunder ist", sage der Student der Universität Michigan. Mit seiner Zeit war er im Endeffekt zufrieden. "Es war ein gutes Rennen und ich hatte ein gutes Gefühl. Es waren wirklich sehr anstrengende Tage für mich. Sehr viele Rennen auf sehr hohem Niveau."

Seine Ergebnisse bezeichnete Auböck als hervorragend. "Das ist aufbauend. Die 1.500 waren ein sehr guter Abschluss der WM." Dass er das Swim-off um ein Semifinale über 200 m Kraul ausgelassen hat, hält der EM-Vierte des Vorjahres (400 m) rückblickend als richtige Entscheidung. "Das wäre zu viel gewesen. Ich weiß auch nicht, ob ich noch einmal so ein Monsterprogramm mache. Wahrscheinlich werde ich künftig auf den Start über 200 verzichten."

Auböck hatte die Möglichkeit, als erster Österreicher an einem Schauplatz in drei Langbahn-WM-Finali einzuziehen. Auf zwei Endlaufteilnahmen waren im Zeitraum von 2001 bis 2009 auch seine Landsleute Markus Rogan und Mirna Jukic gekommen, und zwar je dreimal. Am Sonntag ist in der Duna Arena aus österreichischer Sicht noch Patrick Staber über 400 m Lagen im Einsatz. Ein Einzug ins Finale der Top Acht ist hier nicht zu erwarten.

Über den 1.500er war Sun Yang wie schon vor zwei Jahren bei der Kasan-WM trotz Nennung nicht zum Vorlauf angetreten. Der Chinese hatte im Vorlauf der Kraulbewerbe über 200 und 400 m gewonnen, war am Mittwoch über 800 m Kraul aber unmittelbar vor Auböck - für seine Verhältnisse enttäuschend - lediglich Fünfter geworden. Als unerwartet Schnellster in das für Sonntag angesetzte Finale geht Michailo Romantschuk, der Ukrainer kam auf 14:44,11 Minuten.

(Schluss) tb/gw