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Quergeschrieben

Donald Trump – oder: Der Betrug am ehrenwerten Konservatismus

Die Präsidentschaft Trumps besticht bisher durch Chaos und Intrigen. Die USA aber bewegen sich voran, als ob es die dysfunktionale Administration gar nicht gäbe.

Heftige Turbulenzen haben zuletzt wieder das Team von US-Präsident Donald Trump durchgerüttelt. Entsprechend fällt die Zwischenbilanz nach Trumps halbjähriger Präsidentschaft aus. Viele Befürchtungen haben sich bewahrheitet, einige allerdings (noch?) nicht. Den größten Schaden haben bisher das konservative Lager und die Republikanische Partei davongetragen.

Es war ja keine große Kunst, an dieser Stelle schon anlässlich der Wahl Trumps zum US-Präsidenten all dessen charakteristische Eigenschaften zu beschreiben, die ihn als klassische narzisstische Persönlichkeit kennzeichnen: sein lächerlich grandioses Gehabe, seine Unfähigkeit, große Auftritte mit halbwegs sinngebenden und kohärenten Inhalten zu füllen, sein offensichtliches Grauen vor differenziertem Denken, vor allem aber seine Grobheit und Gefühlskälte gegenüber allem und jedem. Das alles hat sich im Amt bestätigt.