Wiener Börse am Abend: Fester Wochenausklang

Die US-Arbeitsmarktdaten brachten den Aufschwung. Profitieren konnten von den überraschend guten Konjunkturdaten vor allem die Banken und die voestalpine. Der ATX stieg um 1,19 Prozent.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 30,29 Punkte oder 1,19 Prozent auf 2582,20 Einheiten.

Der ATX konnte im Verlauf seine frühen Verluste vollständig in ein Plus umwandeln. Trotz anhaltend niedrigem Handelsvolumen kam mit der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag zumindest Bewegung in das Geschäft. Profitieren konnten von den überraschend guten Konjunkturdaten vor allem die Banken und die voestalpine, die auch Nachrichten zu ihrer Wandelschuldverschreibung veröffentlichte. Die EVN präsentierte Geschäftszahlen 2008/09.

Die vor dem US-Arbeitsmarktbericht noch klar im Minus tendierende Aktie der voestalpine gehörte schlussendlich zu den Tagesgewinnern. Die Anteile zogen um 2,42 Prozent auf 25,37 Euro an. Der Stahlkonzern gab bekannt, die im Juli 2005 begebenen 1,5 Prozent Wandelschuldverschreibungen 2005/2010 mit Wandlungsrecht in Aktien der voestalpine AG vorzeitig und vollständig zu kündigen.

Die Bankenwerte konnten ebenfalls deutlich aus der Verlust- in die Gewinnzone drehen. Erste Group verbesserten sich um 3,35 Prozent auf 29,35 Euro und Raiffeisen International gewannen 3,48 Prozent auf 44,0 Euro.

Am Tag ihrer Ergebnispräsentation konnten EVN-Aktien, die schon vor der US-Arbeitsmarktberichtsveröffentlichung fester tendiert hatten, um 2,44 Prozent fester schließen bei 13,00 Euro. Die Zahlen wurden vom Markt trotz eines negativen Konzernergebnisses gut aufgenommen. Die AUA kletterte nachrichtenlos um 14,77 Prozent auf 2,02 Euro hoch. "In letzter Zeit bewegt sich die Aktie öfters stärker", kommentierte ein Händler.

Von Analystenseite gab es neue Studien zum Flughafen Wien und zur Strabag. So haben die Aktienexperten von Goldman Sachs ihr Kursziel für die Aktien des Flughafen Wien von 24,70 Euro auf 30,00 Euro angehoben. Die Verkaufsempfehlung "Sell" belassen die Analysten jedoch unverändert. Flughafen-Papiere verbesserten sich um 0,46 Prozent auf 34,76 Euro. Strabag schlossen um 1,25 Prozent verbessert bei 21,12 Euro.

(APA)

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