Der Nettogewinn der Erste Group geht im ersten Halbjahr um 25,8 Prozent zurück. Aber eine höhere Dividende ist in Sicht.
Nach einem historisch hohen Halbjahresgewinn im Vorjahr - damals vor allem dank eines Sondererlöses aus dem Visa-Beteiligungsverkauf - weist die börsennotierte Erste Group ihren Nettogewinn per Ende Juni 2017 nun bei 624,7 Mio. Euro aus. Das war ein gutes Viertel weniger als letztes Jahr.
Weiter rückläufig war der Zinsüberschuss, die Betriebsaufwendungen sind nach Bankangaben wie erwartet auf mehr als 2 Mrd. Euro gestiegen. Das Betriebsergebnis ging um 3,5 Prozent zurück. Die Risikokosten sind zwar auf das Vierfache des Vorjahres angewachsen, liegen aber weiter auf historisch niedrigem Niveau, wie das Bankhaus am Freitag schrieb.
Erste-Chef Andreas Treichl sieht das Institut heuer aber trotz vieler Herausforderungen am besten Weg, die gesteckten Ziele und Anlegerwartungen zu erfüllen: Das heißt eine Eigenkapitalverzinsung von mehr als 10 Prozent und eine Erhöhung der Dividende pro Aktie.
Für 2016 hatte die Bank einen Euro je Aktie Dividende ausgeschüttet.