Wiener Gemüse, auf 60 Fußballfeldern gewachsen

Georg Kölbl, Martin Flicker, Daniela und Stefan Auer, Franz Schmid (von links) bauen gemeinsam mit drei weiteren Gärtnern Biogemüse in Essling an. Das Unkraut wird händisch gezupft.
Georg Kölbl, Martin Flicker, Daniela und Stefan Auer, Franz Schmid (von links) bauen gemeinsam mit drei weiteren Gärtnern Biogemüse in Essling an. Das Unkraut wird händisch gezupft.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Unter dem Namen Wiener Wurzeln haben sich sieben Gärtnereibetriebe zusammengeschlossen, um auf 30 Hektar Biogemüse anzubauen – und damit die Wiener zu versorgen.

Auf der einen Seite sieht man die Baukräne der nahen Seestadt Aspern, auf der anderen Seite fährt ein Bus mit der bezeichnenden Nummer 99A langsam seine Runden. Dazwischen sind ein paar beschauliche Wohnhäuser, die ein bisschen an eine Kleingartensiedlung erinnern, und vor allem Felder – so weit, dass man es nicht mehr einschätzen kann, wo sie anfangen und wo sie aufhören.

Eine Gegend, die immer noch zu Wien gehört und von der man sich gut vorstellen kann, dass hier irgendwann einmal – eher früher als später – ein paar Wohnsiedlungen stehen. Dem ist aber nicht so. Die Felder werden wohl noch ein bisschen länger bleiben. Immerhin haben sich hier, in Essling bei der Kreuzung Telephonweg/Wolfgang-Mühlwanger-Straße, ein paar Gärtner angesiedelt, die nun auf 30 Hektar Biogemüse anbauen.

„Das sind 60 Fußballfelder“, sagt Stefan Auer, der weiß, dass man sich darunter vielleicht mehr vorstellen kann als unter der korrekten Flächenangabe. Auer hat gemeinsam mit sechs anderen Wiener Gärtnern die Bio Cluster GmbH gegründet, die unter dem wesentlich klingenderen Namen Wiener Wurzeln nun Biogemüse anbaut.

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