Schnellauswahl

SPÖ und die „Belastung“ Alfred Gusenbauer

„Da werden triefende Unwahrheiten verbreitet. Anlass für ein mediales Kesseltreiben gegen mich“, sagt Alfred Gusenbauer.
„Da werden triefende Unwahrheiten verbreitet. Anlass für ein mediales Kesseltreiben gegen mich“, sagt Alfred Gusenbauer.(c) APA/HANS PUNZ

Der vormalige Kanzler als Hypothek für den amtierenden Kanzler im Wahlkampf: In der Partei verstärkt sich der Druck auf Alfred Gusenbauer, Konsequenzen wegen seiner Kontakte zu „sinistren Figuren und Netzwerken“ zu ziehen.

Wien. Alfred Gusenbauer werde zur „Belastung für die Partei und das linksliberale Milieu“, befand der Publizist Robert Misik, ein weiterer Kanzler-Berater, in seinem Videoblog. Ein „Panoptikum des Glücksrittertums“ tue sich da auf. „Sinistre Netzwerke mit sinistren Figuren.“ „Krone“-Innenpolitikchef Claus Pándi twitterte unlängst: „Alfred Gusenbauer könnte der einzige Politiker sein, der es schafft, zwei SPÖ-Kanzlerschaften zu vergeigen.“ Es geht um die Verflechtungen zwischen dem früheren SPÖ-Chef, dem Geschäftsmann Beny Steinmetz und Spindoktor Tal Silberstein.