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Österreich

Wir essen mehr Fleisch denn je

Diverse Wurstsorten in der Theke beim Fleischer Ern�hrung
Österreicher sind Fleischesser(c) imago/Rolf Kremming (imago stock&people)
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Die globale Fleischproduktion erreicht heuer einen neuen Rekord. Die Industrialisierung der Branche bringt billiges Fleisch in ärmere Länder. In Europa isst niemand mehr Tiere als die Österreicher.

Wien. Österreich ist und bleibt eine Nation der Fleischesser. Zwar ernährt sich mittlerweile fast jeder Zehnte im Land vegetarisch. Doch die restlichen neun kompensieren das offenbar ohne größere Probleme. 102 Kilogramm Rind, Schwein, Geflügel und Fisch isst der durchschnittliche Österreicher im Jahr. Mehr als jede andere Bevölkerung in Europa. Während der Verbrauch hierzulande auf hohem Niveau stagniert, steigt der Hunger nach tierischen Proteinen auf dem Teller weltweit kräftig an. Die UN-Landwirtschaftsorganisation, FAO, erwartet, dass die Menschen im heurigen Jahr den Rekordwert von 322 Millionen Tonnen Fleisch erzeugen werden. Das ist vier Mal mehr als vor einem halben Jahrhundert. Bis 2050 dürfte sich die Produktionsmenge erneut fast verdoppeln.