Trio Lirico: Max Reger

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KritikDas Trio Lirico und Pianist Detlev Eisinger liefern einen guten Einstieg in Max Regers Klangwelt.

Ein guter Einstieg in die Klangwelt des lang im Repertoire stiefmütterlich behandelten Max Reger (1873–1916): Die beiden Streichtrios und das Klavierquartett op. 133 zählen zu seinen vergleichsweise eingängigen, nicht allzu kontrapunktisch verknoteten, auch harmonisch eher unverwinkelten Werken. Das deutsche Trio Lirico und Pianist Detlev Eisinger dröseln die dennoch nicht ganz unkomplizierten Stimmengeflechte quasi spielerisch auf, musikantisch im besten Sinne des Wortes. Es bleibt Ernsthaftigkeit genug für den tiefgründigen langsamen Satz des Quartetts – und viel Lust an zarter Farbgebung in den fragilen, kontemplativen Augenblicken. (audite)