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Weniger Arbeitslose im August - aber keine Trendumkehr bei Älteren

Die Jugendarbeitslosigkeit sinkt deutlich, Ältere sind hingegen stärker betroffen.(c) Clemens Fabry
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Die Arbeitslosigkeit sinkt im August um 3,6 Prozent, die Arbeitslosenquote liegt bei 7,7 Prozent. Am deutlichsten ging die Jugendarbeitslosigkeit zurück.

Wien. Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im August 2017 weiter zurückgangen. Inklusive der 63.300 Schulungsteilnehmer waren Ende August 374.792 Personen ohne Job, ein Rückgang zum Vorjahr um 3,6 Prozent. Demgegenüber waren 61.868 offene Stellen beim AMS gemeldet, um 43,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Jugendarbeitslosigkeit ging deutlich zurück. Diese ist um 14,6 Prozent bzw. 6.154 Personen auf 36.013 Personen deutlich gesunken.

"Der positive Trend ist weiter spürbar", erklärt Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) am Freitag. Dazu habe auch der seit Juli geltende Beschäftigungsbonus beigetragen. Bei älteren Arbeitnehmern sei die Trendumkehr aber noch nicht geschafft, sagt Stöger in einer Aussendung. Im August stieg die Arbeitslosigkeit bei Älteren (ab 50 Jahren) um 1,2 Prozent. Daher sei, so Stöger, die Aktion 20.000 wichtig, mit der ältere Langzeitarbeitslose Jobs bei Gemeinden oder gemeinnützigen Stellen bekommen sollen.

Die Arbeitslosigkeit ging in allen Bundesländern zurück. Prozentuell war der Rückgang in Tirol am größten, in absoluten Zahlen gemessen fiel der Rückgang in Wien am stärksten aus.

Arbeitslose in �sterreich im August
Arbeitslose in Österreich im August(c) APA

Mehr Beschäftigte am Bau

Nach Branchen betrachtet hat vor allem der Bau stark angezogen: Die Arbeitslosigkeit am Bau ist um 10,1 Prozent bzw. 2.066 Personen gesunken, in der Herstellung von Waren sank sie um 8,6 Prozent bzw. 2.516 Personen. Im Tourismus ist die Arbeitslosigkeit um 8,5 Prozent bzw. 3.101 Personen rückläufig und auch im Handel ist die Arbeitslosigkeit um 7 Prozent bzw. 3.671 Personen ebenso wie in der Arbeitskräfteüberlassung mit 4,8 Prozent bzw. 1.603 Personen gefallen. Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Gesundheits-und Sozialwesen der Vormonate hat sich gänzlich eingebremst (+0,0 Prozent).