Fokus auf
Grätzeltour

Hubsi Kramar: Kaffee und Widerstand im 15. Bezirk

Der Schauspieler und Regisseur mag sein Grätzel in Rudolfsheim-Fünfhaus nicht nur des Stammcafés Weingartners wegen. Vom urbanen Flair zwischen Westbahnhof und Stadthalle.

„Ich hab in Wien quasi schon überall gelebt. In der Schönlaterngasse war meine erste Wohnung – da gab es dort noch keine Lokale. Über die Donau bin ich allerdings nicht gekommen.“ Der 1948 in Scheibbs geborene Schauspieler, Regisseur und Aktionist, unter anderem bekannt vom sonntagabendlichen Krimi „Tatort“ wie für seine Auftritte als „Hitler beim Opernball“, wurde vor rund zehn Jahren im 15. Bezirk fündig.

„Eine günstige Wohnung mit einem Cafe daneben, also wirklich ideal für mich“, erzählt Kramar. „Mein taoistisches Leben fußt ja darauf, das alles da sei, man es nur sehen können müsse – und diese Einstellung führt zu Orten und Situationen, die passen“, ist er überzeugt. Im Alter, so habe er immer gedacht, habe er einmal ein Kaffeehaus. „Jetzt wohne ich fast in einem.“

Quirlige Lebendigkeit kontra schleichendem Zerfall


Auch die Gegend entspricht ihm. Nicht nur weil er, der „den Widerstand kultiviert“ hat, nun in dem Bezirk lebt, in dem die Opfer der Revolution 1848 begraben wurden – im ehemaligen Schmelzer Friedhof, dem heutigen Märzpark. Im 15. Bezirk wurde 1867 auch der erste Arbeiterbildungsverein Wiens gegründet, 1871 folgte die organisierte österreichische Frauenbewegung. Der 1872 auf der Schmelz errichtete Wasserspeicher der ersten Wiener Hochquellwasserleitung war sichtbares Signal für eine Modernisierung der Verhältnisse: Der Zugang zu sauberem Wasser beendete fast umgehend die damals immer wieder grassierenden Cholera- und Typhusepidemien.

Reichlich Lesestoff: Kramar mit der Weingartnerschen Auswahl an Infos.
Reichlich Lesestoff: Kramar mit der Weingartnerschen Auswahl an Infos.(c) DIMO DIMOV


„Ich liebe es, wenn in den Dingen ihre Geschichte sichtbar wird“, meint Kramar. Hier im Grätzel zwischen Westbahnhof und Stadthalle – Neu-Fünfhaus – fühlt er sich wohl. „Es kommt mir echt und authentisch vor, es hat viele Facetten.“ Die Kinderspielplätze seien voll, es sei lebendig, aber auch Unschönes und Zerfallendes habe hier seinen Platz. „Das mag ich“, meint Kramar, obwohl er die wiederkommende Armut oft vor Augen habe. „In den Parks übernachten wieder mehr Leute“. Die Fassaden der Häuser beschreibt er als „wie Märchenbücher für Kinder: lieblich und falsch zugleich. Obwohl es natürlich nicht immer falsch ist, manchmal ist etwas auch einfach nur lieb.“

„Ich liebe es, wenn in den Dingen ihre Geschichte sichtbar wird.“

Hubsi Kramar

Mit seiner Hündin, „die Tante Frieda“, ist er viel in den Straßen und Gassen unterwegs. „Ich habe hier alles, was ich brauche: den Westbahnhof, die Hauptbücherei, die Parks, und die vielen Kleinboulevards wie die Goldschlagstraße. Und mein Stammcafe.“ Das Cafe Weingartner weist neben langer Tradition, typischer Küche und Billardtischen – gleich gegenüber gibt es sogar eine Billardschule sowie ein Cafe- und Billardmuseum – ein außergewöhnlich reiches Zeitungssortiment auf. Das der Wirt einen Monat lang archiviert. „Wenn ein Gast erzählt, er hat vor drei Tagen etwas gelesen und würde das gern finden, kommt er einfach zu mir“, erklärt Heinrich Weingartner.


„Zack, zack, zack“ trifft Nestroy


Wie es früher war, und wie das Frühere das Heutige beeinflusst, beschäftigt Kramar nicht nur beim Flanieren mit Tante Frieda. Ab 6. November läuft seine Inszenierung „Frühere Verhältnisse“, der 1862 von Johann Nestroy geschriebenen Posse, im Theater Akzent. Eröffnet mit der „Wasserrad“-Ballade von Bert Brecht, reflektiert es über die Abgründe des Neoliberalismus. „Für Nestroys Wien waren die Jahre nach der Revolution eine dunkle Zeit“, erzählt Kramar.

„Und das Stück hat so aktuelle Bezüge. Schon damals wollte man sich ,zack, zack, zack' vieles richten, waren Narzissten und Emporkömmlinge bereit, für ihren Erfolg über Leichen und ideologische Grenzen zu gehen.“ Die Herausforderung als Darsteller des Anton Muffl sei es, „der Nestroy-Blödelei so weit zu entkommen, um das Tragische der Figur verkörpern zu können, die vom Herrn zum Diener wird.“ 

Im Cafe Weingartner finden die realen wie gedanklichen Spaziergänge dann meist ein gemütliches Ende – mitunter schon wieder mit neuem Input aus einer der vielen Zeitungen.

Zum Ort, zur Person

Die Gemeinden Fünfhaus, Sechshaus, Reindorf und Rudolfsheim entstanden ab 1710 und wurden 1892 eingemeindet. Der Bezirksteil zwischen Westbahnhof und Stadthalle wurde erst ab 1829 langsam verbaut. Mietwohnungen kosten im 15. Bezirk heute zwischen 7,6 und 9,4 Euro/m2.

Hubert „Hubsi“ Kramar schrieb rund 30 Theaterstücke und war in 40 Fernseh- und Filmrollen tätig. Im Theater Akzent läuft bis 6. Dezember seine Inszenierung „Frühere Verhältnisse“. www.akzent.at

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