Kleine Spenden finanzieren den Wahlkampf - so zumindest die Botschaft, mit der Kanzler Kern derzeit auf Tinder um finanziellen Support bittet.
Wahlkämpfen kostet Geld. Um dieses zu beschaffen setzten die Parteien auf unterschiedlichste Modelle. Ganz vorne dabei ist freilich das Sammeln von Spenden von Privatpersonen. Dazu werden Webseiten eingerichtet, Flyer verteilt und in Reden Aufrufe gestartet. Bundeskanzler und SPÖ-Spitzenkandidat Christian Kern hat sich nun entschieden, auch Apps zur Hilfe heranzuziehen.
Wie die "Futurezone" berichtet hat, wirbt Kern auf der Datingplattform Tinder um Geld für seinen (holprig angelaufenen) Wahlkampf. "Bundeskanzler Christian Kern zählt auf dich! Im Wahlkampf folgt Bundeskanzler Christian Kern dem Credo 'Keine Spenden über 20.000 Euro'. Umso wichtiger sind die kleinen Spenden für uns!", ist dort zu lesen.
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kursieren bereits Screenshots der unüblichen Botschaft (siehe unten).
Detail am Rande: Es ist nicht das erste Mal, dass eine Partei auf Tinder für sich wirbt. Schon 2015 warben die Neos über die Plattform um Unterstützung.
>>> Bericht in der "Futurezone"
(Red.)