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Komm zum Kern: Wovon handelt „Ein Sommernachtstraum“?

Die Premiere von "Ein Sommernachtstraum" im Burgtheater wird vertagt. Das sollte einen bei all dem Chaos in William Shakespeares toller Komödie nicht wundern.

Sie sind nicht rechtzeitig fertig geworden. Die für Mittwoch geplante Premiere von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ musste verschoben werden, verlautete aus dem Burgtheater: „Für die finale Umsetzung seines Regiekonzeptes benötigen Leander Haußmann und das Ensemble noch weitere Probentage.“ Inzwischen gibt es am 7., 8. und 9. September Voraufführungen. Mit etwas Glück folgt der reguläre Start tatsächlich am Sonntag.

Es wäre nicht Wien, würde man jetzt nicht Skandal schreien. Ein kostspieliger Spaß! Das Haus sei in Aufruhr, heißt es aus dem Haus. „Was für eine Peinlichkeit!“, hört man aus dem Umfeld. Noch weiter draußen tönt: Da werde seit Mai geprobt, Haußmann habe das Stück doch schon mehrmals zuvor inszeniert, er müsse diese Komödie inzwischen eigentlich kennen, aber ständig komme dieser deutsche Regiestar mit neuen Ideen. Und bisher habe es noch nicht einmal einen ordentlichen Durchlauf bei den Proben gegeben. „Doch!“, heißt es von ganz innen, aber man wolle eben eine perfekte Inszenierung bieten, die ihre Besucher jahrelang ergötze.

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