"Wichtiges Unterscheidungsmerkmal zur FPÖ": FLÖ ist königsblau

Der FLÖ- Spitzenkandidat fürs Burgenland, Manfred Kölly , die Spitzenkandidatin der Freien Liste Österreich (FLÖ) Barbara Rosenkranz und der Salzburger Spitzenkandidat Hubert Wallner
Der FLÖ- Spitzenkandidat fürs Burgenland, Manfred Kölly , die Spitzenkandidatin der Freien Liste Österreich (FLÖ) Barbara Rosenkranz und der Salzburger Spitzenkandidat Hubert WallnerAPA/HERBERT NEUBAUER

Mit der Parteifarbe will sich die Liste des Ex-Freiheitlichen Karl Schnell von der "blassblauen" FPÖ abgrenzen. "Unser Herz schlägt für Österreich", heißt es auf den Wahlplakaten.

Die Freie Liste Österreich (FLÖ) des Ex-Freiheitlichen Karl Schnell hat als Parteifarbe Königsblau. Zur Geltung kommt diese auf den neuen Wahlplakaten, die Spitzenkandidatin Barbara Rosenkranz am Freitag präsentierte. "Unser Herz schlägt für Österreich" ist auf den Sujets mit Rosenkranz, Schnell und den jeweiligen Länder-Kandidaten zu lesen.

In der Parteifarbe Königsblau sieht Rosenkranz auch ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu ihrer ehemaligen Heimat, der FPÖ. Diese sei mittlerweile "blassblau" geworden, meinte sie. Grund dafür sei die Aufgabe ehemaliger Positionen, um sich als künftiges Regierungsmitglied anzudienen, etwa durch ein neoliberales Wirtschaftsprogramm. Rosenkranz: "Alle drängen dort hin, wo die Mehrheitsmeinung vermutet wird."

Als Alternative dazu sieht sich die FLÖ. Mit Forderungen wie etwa "kein Asyl nach illegaler Einreise", der Verankerung des Rechts auf Besitz und Tragen von Waffen und einer Radikalreform der EU bzw. eines Austritts will man an "klaren Positionen festhalten", wie die Spitzenkandidatin es beschrieb. Werben will die FLÖ dafür nicht nur auf Plakaten, sondern auch mit einer Bundesländertor via eigenem Bus, die am 27. September startet.