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ÖBB: Schulden für Infrastruktur steigen auf 30 Milliarden Euro

Die Presse (Clemens Fabry)
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In den kommenden Jahren wird die Verschuldung laut ÖBB-Chef Matthä stark steigen, erst ab 2026 soll sie wieder sinken.

Die Infrastruktur der ÖBB hat derzeit über 20 Milliarden Euro Schulden, bis 2026 sollen diese auf 30 Milliarden Euro ansteigen, rechnete heute ÖBB-Chef Andreas Matthä im "Standard" vor. Ab 2026 soll die Verschuldung dann wieder sinken. Und auch bei der Güterbeförderung bleibt es schwierig. "Die Mengen gehen deutlich nach oben, die Margen sind fürchterlich. Da müssen wir etwas tun, uns entscheiden, welche Verkehre wir fahren. Alle Bahnen haben dieses Thema", so Matthä.

An der Expansionspolitik hält er jedenfalls fest. Partner benötigt Matthä keine, wie er dem "Standard" sagte: "Vielmehr wollen wir unsere Position mit dem Aufbau oder Kauf von Unternehmen stärken. Wir sind mittlerweile Nummer zwei in Europa hinter der Deutschen Bahn, nachdem wir im Vorjahr die Polen überrundet haben. Die langen Strecken von der Türkei bis zu den Nordseehäfen machen sich durchaus bezahlt. Zudem begleiten wir dadurch unsere österreichischen Kunden im Export. Im Türkei-Verkehr sind wir schon Marktführer. Ab Herbst wollen wir einmal in der Woche die Strecke über Mersin in der Südtürkei weiter in den Iran bis Teheran aufnehmen."

>>> Interview auf "derstandard.at"

(APA)