Die Schweizer Bank könnte gegen US-Wirtschaftssanktionen verstoßen haben, weil sie Beziehungen mit dem Iran hatte. Sie verhandelt derzeit einen Vergleich.
Die Credit Suisse muss in den USA wegen Beziehungen zu Staaten, die Ziel von US-Wirtschaftssanktionen sind, mit einer Vergleichszahlung von 536 Millionen Dollar (369 Millionen Euro) rechnen. Der in der Mitteilung der Credit Suisse vom Dienstagabend enthaltende Hinweis, dass in diesem Zusammenhang das Büro in Teheran geschlossen worden sei, lässt darauf schließen, dass es sich um Beziehungen mit dem Iran gehandelt haben dürfte.
Die Credit Suisse geht davon aus, dass im Zusammenhang mit diesen Vergleichszahlungen im vierten Quartal dieses Jahres zusätzliche Vorsteuer-Belastungen von 445 Millionen Franken (294 Millionen Euro) anfallen werden. Bis zum Abschluss der Vergleichsverhandlungen mit verschiedenen US-Behörden, darunter dem US-Justizministerium, will die Schweizer Großbank keine weiteren Angaben zum Fall machen.
(APA)