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Orban warnt vor Einwanderung und "Mischvölkern"

Archivbild: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban
Archivbild: Ungarns Ministerpräsident Viktor OrbanREUTERS
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Ungarns Premier spielt erneut auf einen angeblichen Plan des US-Milliardärs Soros an. Dieser wolle die Länder Europas dazu zwingen, Einwanderungsländer zu werden.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat vor den seiner Meinung nach drastischen Folgen von Einwanderung gewarnt. Die Länder, die schon zu Einwanderungsländern geworden seien, würden unaufhaltbar zu "Ländern mit einem Mischvolk" werden, sagte Orban am Samstag in Budapest vor Vertretern der ungarischen Kirchen und Anhängern seiner Regierung.

Orban spielte erneut auf einen angeblichen Plan des US-Milliardärs und Philanthropen George Soros an. Dieser wolle die Länder Europas dazu zwingen, Einwanderungsländer zu werden. Der "Soros-Plan" zielt nach Darstellung von Orban darauf ab, die Völker Ost-Mitteleuropas "ihrer christlichen und nationalen Identität" zu berauben.

Den von Orban beschriebenen "Soros-Plan" gibt es in dieser Form angeblich nicht. Der aus Ungarn stammende US-Milliardär hat im Jahr 2015 Vorschläge unterbreitet, wie Europa den Flüchtlingszustrom durch eine gleichmäßigere Verteilung der Flüchtlinge über die EU-Mitgliedsländer besser bewältigen könnte. Seine Ideen blieben aber damals weitgehend unbeachtet, waren allerdings nicht gerade unumstritten.

(APA/dpa)