Fiaker verursachen in der Wiener Innenstadt große Schäden an den Straßen. Plastikbeschläge könnten das Problem lösen, müssen sich aber erst bewähren.
Würde man Touristen und Einheimische befragen, welche Geräusche charakteristisch für Wien sind, das Klick-klack-klick-klack der Pferdehufe auf dem Asphalt wäre wohl unter den am häufigsten genannten.
Denn die Fiaker gehören vor allem in der Wiener Innenstadt optisch wie akustisch zum Fixinventar: Das liegt wohl auch daran, dass in Wien auf vergleichsweise kleinem Raum – dem ersten Bezirk – eine ziemlich hohe Dichte an Fiakern zusammenkommt: Der Großteil der wienweit 85 Stellplätze befindet sich im ersten Bezirk (58 nämlich), die von 160 bis 200 Gespannen abwechselnd bedient werden. Zum Vergleich: In Salzburg, Österreichs zweiter großen Touristenmetropole, sind nur 14 Gespanne unterwegs.
Diese typische Wiener Geräuschkulisse könnte der Stadt aber unter Umständen abhandenkommen – oder zumindest stark minimiert werden:
Wird doch überlegt, den bisherigen Beschlag der Pferdehufe durch sogenannten Kunststoffsegmentbeschläge (salopp und nicht ganz korrekt auch Gummihufe genannt) zu ersetzen.