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Puls4, Strolz gegen Kurz: Ein bürgerliches Derby als Vorspiel auf Jamaika

APA/HANS PUNZ
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Kommentar Strolz gegen Kurz: Weniger hart als erwartet. Fast ein Freundschaftsspiel.

Erst raste der grüne Planet am türkisen vorbei. Danach war dann auf demselben Planeten bürgerliches Derby. Und wie bei Derbys eben üblich ging es bei Matthias Strolz gegen Sebastian Kurz intensiver zur Sache als zuvor bei Ulrike Lunacek gegen Sebastian Kurz.

Allerdings: Es wurde nicht wirklich hart gespielt. So aggressiv Strolz in der Vorwoche auf Puls4 in SPÖ-Chef Christian Kern hineingegrätscht ist, so kontrolliert ging er nun gegen Kurz in die Offensive. Irgendwie hat man den Eindruck, als hätten die Neos Umfragen, die ihnen nahelegten, Kurz nicht allzu heftig anzugreifen. Denn nicht nur die beiden Parteien sind Früchte vom selben Baum, sondern auch die Wähler.

In der Fankurve der Neos (auf Twitter etwa) gewinnt man ja oft den gegenteiligen Eindruck: Als wäre die Kurz-Partei das Böse schlechthin. Nun duzte ihr Teamchef den anderen auf dem Spielfeld. Und mitunter bewarfen sie sich auch mit Wattebäuschen. Kritik und Wertschätzung wechselten sich ab. Nur gegen Ende hin wurde es bei Pensionen und Kammern dann doch noch ein wenig kontroversieller.

Das flotte Freundschaftspiel endete mit einem Unentschieden.

Und für Jamaika (in der pinken Variante) bräuchte es jetzt nur noch ein entsprechendes Wahlergebnis und Grüne, die den Planeten wechseln.

 

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